Bürgerin Christa Kessler mit dem Heimatorden geehrt
Leo Klevenhaus per E-Mail am 22. Januar 2007

Ordenskapitel "Alt Erpilla" würdigte die großen Verdienste im Ehrenamt

"Ich habe es gerne, wenn Ehrungen vorgenommen werden – wenn es dabei nicht um mich geht!", sagte Christa Kessler, als sie auf der großen Bühne der GEK vor etwa 400 Menschen gerade aus der Hand von Heinrich Schwarz, Sprecher des Ordenskapitels "Alt Erpilla", mit dem diesjährigen Heimatorden ausgezeichnet worden war. Standing Ovations für die Geehrte ließen deutlich werden: Das Ordenskapitel hatte wieder einmal die richtige Wahl getroffen.

Seit 1958 wird der begehrte Orden für die Verdienste um die Pflege des Brauchtums sowie die ehrenamtlichen Tätigkeiten im kulturellen, sportlichen und sozialen Bereich "in der Alten und Freien Herrlichkeit Erpel" ausgegeben. So ist es festgeschrieben worden.

Schnell hatte sich das Ordenskapitel auf Christa Kessler, die jetzt auch Ehrensenatorin der GEK ist, geeinigt. Heinrich Schwarz hob hervor, dass Christa Kessler gerne im Hintergrund steht. "Aber einmal muss dein Wirken hervorgehoben werden!". Durch ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten habe sie sich große Verdienste für Erpel und die Bevölkerung erworben.

Seit etwa 30 Jahren gehört sie dem Pfarrgemeinderat an. Sie war 18 Jahre lang Vorstandsmitglied der katholischen Kirchengemeinde St. Severinus.


Christa Kessler, vom Sprecher des Ordenskapitels Heinrich Schwarz ausgezeichnet, ist neue Trägerin des Heimatordens "Alt Erpilla"

Sie ist seit mehr als 50 Jahren aktive Sängerin beim Gesangverein Cäcilia-Eintracht und im Kirchenchor. Nicht genug: Seit vielen Jahren ist die Geehrte Vorstandsmitglied der Frauenvereinigung und sie gehört dem Team der katholischen Kirche an, das 14-tägig alle kranken Erpeler, gleich welcher Konfession, in den Krankenhäusern Linz, Bad Honnef und Königswinter besucht. In der Erpeler Laienspielschar hat sie über Jahre als Darstellerin in Hauptrollen mitgewirkt. Und das alles, wie gesagt, unauffällig, still, im Hintergrund eben.

Text und Foto: Leo Klevenhaus