An Ort und Stelle informiert
Unkeler Zeitung Nr. 28 vom 12. Juli 2001

Ortsbesichtigung von CDU Vorstand und Fraktion

CDU Vorstand und Fraktion trafen sich am 3. Juli zu einer Ortsbesichtigung in Erpel und Orsberg, um sich, neben der Höherlegung der B 42, erneut einmal an Ort und Stelle mit einigen Themen und Problemen in unserer Gemeinde zu befassen. Neben dem erfreulichen Bild, das Erpel, auch dank des großartigen Engagements unserer Bürger, bietet, kam man zu folgenden Ergebnissen:

Friedhofshalle
Eine Sanierung der Friedhofshalle ist dringend erforderlich und sollte sobald als möglich, d.h. kurzfristig durchgeführt werden. U.a. sind durch die Hochwasser der letzten Jahre Schäden entstanden, die beseitigt werden müssen. Auch eine weitere Bepflanzung des Friedhofs wäre wünschenswert. Vielleicht haben ja Besucher des Friedhofs hierzu neue Vorschläge.

Parkplatzsituation
Kurz wurde sich dann an Ort und Stelle über die im großen und ganzen zufriedenstellende Parkplatzsituation am Bürgersaal und Kindergarten informiert, aber auch hier gibt es sicherlich noch die Möglichkeit einer Erweiterung.

"Hochwasser-Kamine"
In der Jahnstraße demonstrierte Andreas Schwager, welche Dinge noch nachgebessert werden müssen, um die Funktionstüchtigkeit der "Hochwasser-Kamine" zu gewährleisten und ein Überlaufen des Wassers in anderen Straßen zu verhindern (was leider geschehen ist). Bahnüberführung in der Jahnstraße Bezüglich des katastrophalen Zustandes der Bahnüberführung in der Jahnstraße wird sich auch die CDU, wie bereits geschehen, erneut mit der Deutschen Bahn AG in Verbindung zu setzen und auf einer Sanierung dieser Brücke bestehen. Bedingt durch den derzeitigen schlechten Zustand dieser Brücke müssen Personen- und Sachschäden u.a. durch herabfallende Teile der Unterseite der Brücke, befürchtet werden. Hier ist die Deutsche Bahn AG als Eigentümerin gefragt.

Neutor
Bei der Besichtigung des Neutores wurde festgestellt, das Ausbesserungsarbeiten an den Eckpfeilern des Neutores, das ja zukünftig als kleines Archiv genutzt werden wird, sehr wünschens- und empfehlenswert sind.

"Zementbrücke"
Vom Neutor ging es zur "Zementbrücke". Hier wollten sich die Mitglieder der CDU einmal vor Ort ansehen, welche Möglichkeiten es zum Schutze unserer Fußgänger dort geben könnte. Denn nach wie vor ist dort die Situation - auch was den Zustand der Fahrbahn angeht - mehr als unbefriedigend und sowohl für Schulkinder wie auch für unsere älteren Mitbürger nicht ungefährlich und damit unhaltbar. Das Ergebnis dieser Ortsbesichtigung war: Die CDU wird einen Antrag auf Bau einer Fußgängerbrücke aus Holz (neben der "Zementbrücke") im Ortsgemeinderat einbringen. Nach einhelliger Meinung bietet nur ein eigener Fußweg ausreichenden Schutz für den genannten Personenkreis, zumal dieser Weg die am meisten genutzte Verbindung zwischen dem Ortskern und "Hohenerpel" mit der Schule ist und Fußgänger bei der derzeitigen Situation doch sehr benachteiligt und auch durchaus gefährdet sind.

Schulwegsituation der Orsberger Kinder
Sodann ging es über die im Ausbau befindliche Sonnenstraße nach Orsberg. CDU-Vorstand und CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat informierten sich auf Wunsch ihrer Orsberger Mitglieder über die Schulwegsituation der Orsberger Kinder. Das Ergebnis dieser Besichtigung wird sein, dass auch hier ein Antrag dem Ortsgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt wird und zwar mit folgendem Inhalt: Herstellung einer Fußgängerverbindung zwischen Rheinblickstraße (neben dem Haus von Lauvenberg) und der sich im Ausbau befindenden Sonnenstraße. Dieser Verbindungsweg sollte mit einer wassergebundenen Decke und einer entsprechenden Anzahl von Straßenlaternen ausgestattet werden. Die Orsberger Kinder können über diesen Weg gefahrlos (ohne Kreuzung der Orsberger Straße) auf kurzem Weg zur Grundschule Erpel gelangen. Vor Beginn der Winterzeit werden sich CDU-Ortsverband und CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat erneut zu einer Ortsbesichtigung treffen.

Pressemitteilung des CDU Ortsverbandes Erpel