Die Erpeler Ley als Naturdenkmal
Quelle: General-Anzeiger Bonn

Vor rund 20 Millionen Jahren türmten sich über dem Rheintal die erkalteten Gesteinsmassen ehedem glutflüssiger Basaltlava zu einem wuchtigen Felsen auf. Wesentlich höher als die heutigen 191 Meter soll der Gipfel der Erpeler Ley einst geragt haben. Schon in römischer Zeit diente der Fels den Menschen als Steinbruch. Um 1900 erkannten einige Anwohner den Wert der Erpeler Ley und versuchten, sie als Naturdenkmal zu erhalten. An die Spitze dieser frühen Bürgerinitiative setzte sich der Remagener Karl Kollbach und gründete den »Verein zum Schutze der Erpeler Ley«. Noch bis 1941 sollte es allerdings dauern, bis der Felsen endgültig unter Naturschutz gestellt werden konnte. Das Bild entstand um 1910.

Text: kfk/Foto: Sammlung Klöhs