Rievkooche ...
Ellen Kunz/Waldbröl

... ein Gericht mit vielen Namen

Im Hochdeutschen heißen sie Reibekuchen, im Norden der Republik sagt man Reibeplätzchen und in Österreich nennt man sie Reiberdatschi.

Man benötigt:
Kartoffeln
1 Ei
etwas Mondamin
1 große Zwiebel
Salz, Öl

So geht's:
Die Kartoffeln und die Zwiebel fein reiben und mit einem Küchentuch den Saft aus den Kartoffeln pressen. Die geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln mit Ei und etwas Mondamin verrühren. Den ausgepressten Kartoffelsaft etwas stehen lassen, damit sich die Stärke absetzt, die Kartoffelstärke unter die Kartoffelmasse ziehen. Mit Salz würzen.
Tipp: Den rohen Kartoffelsaft nicht wegschütten, sondern mit Salz und Pfeffer würzen. Er ist gesund und lecker.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und mit einem Schöpflöffel die Masse in kleinen Portionen ins schwimmende Fett geben. Von beiden Seiten knusprig braten.

Dazu gibt's Apfelmus.
Kalte Rievkooche schmecken lecker auf Schwarzbrot mit Butter und Apfelkraut oder Rübenkraut.