Martinszüge: Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...
Unkeler Zeitung vom 15. November 2001

Trotz teils stürmischer Winde und auch Kälte zogen die Martinszüge wieder wie gewohnt durch die Straßen der Verbandsgemeinde Unkel. Hoch zu Ross der "Heilige Martin". Viele Kinder mit ihren bunten Laternen tauchten ein in ein gemeinsames Lichtermeer, das teils auch die Straßen illuminierte.

Einige Bewohner hatten Kerzen oder andere farbige Beleuchtungskörper in ihre Fenster gestellt. Unter den mitlaufenden Kindern waren auch etliche geschlossene Gruppen der lokalen Kindergärten, aber auch Kleinstkinder in ihren Kinderwagen, die stolz und voller Freude ihre schmucken Laternen in der Hand hielten.

Überall brannten lichterloh die großen aufgeschütteten Martinsfeuer, u.a. in Unkel, Bruchhausen, Erpel, Orsberg und in Rheinbreitbach.

In Erpel allein waren es wohl an die 400 Kinder, unter musikalischer Begleitung u.a. des Tambour-Corps, die in einer langen Kolonne von der Grundschule aus über die Brücke durch die romantischen Gassen Erpels zogen, bevor der erste Beigeordnete Heinrich Holkenbrink die Wecken am romantischen Marktplatz verteilte.

Eine Stunde später, gegen 18.30 Uhr , zog dann der "Heilige Martin" (Peter Eich von der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft) auch durch Orsberg, hier u.a. mit einem längeren Stopp am großen, von der Feuerwehr entzündeten Feuer, bevor dann die Kinder am Endpunkt des Zuges, an der Orsberger Kapelle, die großen Wecken vom Hl. Martin und vom ersten Beigeordneten Heinrich Holkenbrink erhielten.


Am Martinszug in Erpel nahmen viele Kinder teil


St. Martin verteilte an die Kinder die süßen Wecken

St. Martin: Zahlreiche Legenden und Bräuche
erinnern an das Leben des Heiligen