Oft blockieren Lastwagen die Unterführung Jahnstraße
Unkeler Zeitung Nr. 32 vom 9. August 2001

Die zulässige Durchfahrtshöhe, die Lichthöhe von 3,90 Metern wird so manchem Lkw-Fahrer in Erpel zum Verhängnis. Wer mit seinem Lkw von der Heisterer Straße kommend in Hauptrichtung Orsberg und Hohenerpel und nach der Unterführung zu den alten "Tonwerken" – parallel zur Bahn – möchte, kann dann vor dem "Ende" stehen. Die Folge: Der Lkw muss rückwärts etwa 50 Meter zurücksetzen.

Ein Alternativweg geht dann erneut auf die B 42, an den Erpeler Brückentürmen in Richtung Orsberg, und dann von Hohenerpel die Straße mit hohem Gefälle wieder hinunter, am Sportplatz vorbei zu den Tonwerken, so Heiner Schlüter, ehemaliges Mitglied im Erpeler Ortsgemeinderat und im VG-Rat Unkel. Für das Noch-Mitglied des Erpeler Bauausschusses Schlüter gäbe es Alternativen, denn die Beschilderung mit den notwendigen Hinweisen zur zulässigen Durchfahrtshöhe von 3,90 Metern ist mehrfach in Erpel angebracht.

Eine Problemursache ist zudem, dass Lkw-Fahrer aus einem "Lkw-Pool", beispielsweise von den Seehäfen Bremen und Hamburg kommend, von ihrem Auftraggeber nicht ausreichend über die Ortsgegebenheiten von Erpel, insbesondere über die richtige Zufahrt zu den Tonwerken, informiert werden, ergänzt Heiner Schlüter. Insofern passiert es bis zu zweimal in der Woche, dass ein Lkw vor der Bahnunterführung in Richtung Tonwerke stehen bleiben muss, und natürlich auch den Verkehr zeitweise behindert.

Text und Foto: Hans-Joachim Röder

 

 


Für viele Lkw ist die Unterführung in Richtung Tonwerke nicht hoch genug

 



Bergseitige Verbindung als Alternative

Eine mögliche Alternative wäre für das Bauausschussmitglied eine bergseitige Verbindung parallel zur Bahn, beginnend vom Bruchhausener Kreuz (Tankstelle Knauber) bis hin zu den Tonwerken. Hier müsste, so Schlüter, ein bereits vorhandener Verbindungsweg von Unkel nach Erpel nur entsprechend ausgebaut werden. Der könne dann bei Hochwasser in Erpel entsprechend genutzt werden, um den dann stark zunehmenden Innerortsverkehr aus Erpel fernzuhalten.