Hasen in Baumstämmen
Unkeler Zeitung Nr. 29 vom 19. Juli 2001

Wenn der Wald mit Einzelobjekten zum Kunstraum wird

 

Wer heute durch den Stadtwald Unkel oder durch die Gemeindewälder von Bruchhausen, Rheinbreitbach und Erpel wandert, wird nicht nur Reste ehemaliger "V-1-Stellungen" oder gar alte Steinbrüche und ehemalige Basaltabbaustellen vorfinden, sondern auch eine vielfältige Flora und Fauna. Hinzu kommen herrliche Wanderwege in alle "Himmelsrichtungen", und dazu gehören auch gute Ausschilderungen für zeitlich kürzere oder lange Wanderwege. Um das Bild abzurunden, wird der Wanderer zudem an einigen Stellen auch "Kunstwerke" vorfinden.

FingerhutHase oder Katze?

 

An ehemaligen Stümpfen gefällter Bäume haben Forstwirte mit durchaus künstlerischem Verständnis die Tierwelt des Waldes in Einzelobjekten schon sehr realistisch nachgebildet. Seien es Vögel, Pilze oder wie auf unserem Foto der Kopf eines Hasen (Anmerkung Brigitte Oberdries: Ich halte das eher für eine Katze), der den Wanderer fast treuselig anschaut , und in seiner Gesamtwirkung irgendwie eine Bereicherung für die Spaziergänger darstellt, und vielleicht auch Bewunderung für die praktisch-künstlerisch veranlagten Forstwirte hervorruft.

 

Text und Foto: Hans-Joachim Röder