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    <title>Der Erpel Blog</title>
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    <description>Neuigkeiten aus der Alten Herrlichkeit</description>
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      <title>Der Erpel Blog</title>
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    <item>
 <title><![CDATA[Windpark visualisiert]]></title>
 <link>index.php?itemid=956</link>
<description><![CDATA[<b>Infoveranstaltung: Bürgermeister laden für 23. Mai</b><br />
<br />
Die Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, von Bruchhausen, Erpel, Rheinbreitbach und der Stadt Unkel laden zu einer weiteren Informationsveranstaltung über den geplanten Windpark für Donnerstag, 23. Mai, 18 Uhr, in den Bürgersaal der Hans-Dahmen-Halle an der Westerwaldstraße 13 in Rheinbreitbach ein. Erstmals werden dort professionelle Visualisierungen des geplanten Parks gezeigt. „Wir stellen aus verschiedenen Perspektiven anschaulich dar, wie sich die künftigen Windräder in die Landschaft einfügen“, kündigte VG-Bürgermeister Karsten Fehr an.<br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 15. Mai 2013</font size><br />
]]></description>
 <category>Termine</category>
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 <pubDate>Mon, 20 May 2013 11:16:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gesangsduo WiSu mit neuer CD "Minsche vom Rhing"]]></title>
 <link>index.php?itemid=955</link>
<description><![CDATA[<b>Unüberhörbare Liebe zur "Alten Herrlichkeit am Rhein" und ihren Menschen</b><br />
<br />
Unüberhörbar ist ihre kaum zu übertreffende Liebe zur "Alten Herrlichkeit am Rhein" und deren Menschen: Günter Witten und Bernd Sueßmilch, das Gesangsduo WiSu, bringen nicht nur ihre Liebe zu Erpel, sondern auch ihr ganzes Herzblut in die Musik ein. Am Samstag stellten die Beiden im urigen Turmzimmer des Neutors einer Schar geladener Gäste, an der Spitze Ortsbürgermeisterin Cilly Adenauer, ihre neue CD "Minsche vom Rhing" vor.<br />
<i>Mit der neuen CD "Minsche vom Rhing" erfreut das Erpeler Duo WiSu Jung und Alt</i><br />
<br />
Dabei vergaß Günter Witten nicht, seinen langjährigen, verstorbenen Musikfreund Karl-Heinz Stieldorf, mit dem er als Duo StiWi's viele Auftritte und Erfolge zu verzeichnen hatte, zu erwähnen. Und er erinnerte an all die Erpeler Texter und Interpreten von einst, deren schöne, romantische, von Heimatliebe geprägte Lieder von Witten und Sueßmilch überarbeitet, auf Tonträger gebracht und jetzt vorgestellt worden sind. Aber auch ihre eigenen Songs wurden verewigt und zu Gehör gebracht. Schnell stieg die Stimmung im Neutor, schnell stimmten alle ein in die "Ohrwürmer". Spitzbübisch, man kennt das in der unmittelbar nördlich gelegenen Rheinstadt, das Lied von den "3 Künnije, die wollten net no Hünnije, die wollten janz allein, no Erpel am Rhein. Sie wollten net no Runkel, un schon janet no Unkel...!".  Bekanntlich sollen die Gebeine der Hl. Drei Könige vor 850 Jahren auf ihrem Weg nach Köln an St. Severinus zu Erpel Station gemacht haben.<br />
<br />
Günter Witten war froh, kurz nach dem Ableben seines Partners Karl-Heinz Stildorf in dem aus Braunschweig eingereisten Bernd Sueßmilch einen neuen Fan von Erpel und Musikpartner gefunden zu haben. Das Duo WiSu war geboren, ein Segen für Erpel, wie viele meinen.<br />
<br />
Die CD wird in Kürze zum Preis von 12 Euro bei der V+R-Bank, Geschäftsstelle Erpel, erhältlich sein.<br />
<br />
<font size=1>Text und Foto: Leo Klevenhaus, Bonner Rundschau vom 16. Mai 2013</font size><br />
<br />
 <br />
<br />
<br />
]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=955</comments>
 <pubDate>Thu, 16 May 2013 13:04:23 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Duo drückt Liebe zur Heimat in Liedern aus]]></title>
 <link>index.php?itemid=954</link>
<description><![CDATA[<b>Musik: Erpeler Sänger stellen neue CD vor</b><br />
<br />
Rheinisches Liedgut von Vätern und Großvätern will das Duo WiSu erhalten. WiSu, das sind Günter Witten und Bernd Suessmilch. Ersterer ist ein Ur-Erpeler. Und Suessmilch stammt zwar aus Braunschweig, lebt aber seit zehn Jahren in der alten Herrlichkeit. „Minsche vum Ring“ ist ihre erste gemeinsame CD betitelt, die sie im Neutor vorstellten. Dabei wurde klar, dass die Erpeler ihre Liebe zur Heimat gern in eigenen Liedern ausdrücken.<br />
<br />
<i>Günter Witten (links) und Bernd Suessmlich sind WiSu</i><br />
<br />
Auch Günter Witten ist in der Tradition der musikalischen Verherrlichung der Alten Herrlichkeit aufgewachsen. Als Chronist und Bewahrer der Lieder aus und über Erpel ist er seit vielen Jahren bekannt. Schon sein Großvater schrieb Texte, der Vater war Mitglied der 5 Erpillas, und Witten selbst stand mit der Legende auch auf der Bühne. 1994 gründete er mit Karl-Josef Stieldorf, der 2011 im Alter von 80 Jahren starb, die Stiwi’s. Die beiden hatten sich dem Erpeler Liedgut verschrieben.<br />
<br />
Suessmilch machte schon immer Tanzmusik. Aus beruflichen Gründen verschlug es ihn von Braunschweig nach Bonn. Er tourte mit der Countryband Rubber Duck durch Europa und fand schließlich in der Erpeler Null-Uhr-Kapell’ eine neue musikalische Heimat. Bei einer Tour mit dem Kirchenchor nach Frankreich erkannten Witten und Suessmilch, dass sie sich musikalisch ergänzen. Seit 2011 sind sie das Duo WiSu.<br />
<br />
Beide machen Musik, beide schreiben eigene Stücke und beide sind mit echtem Herzblut bei der Sache, was auch die Auswahl der Lieder auf ihrer CD widerspiegelt – zum Beispiel „Die Rheinperlen“. Suessmilch schrieb die Musik und Willi Christmann erläutert textlich, wieso Erpel die „Perle am Rhein“ genannt wird. Auch die musikalische Liebeserklärung von Dr. Ludwig Noll, der 1958 der erste Heimatordenträger war, mit dem Titel „Auf dem Marktplatz zu Erpel am Rhein“ ist auf der CD zu hören. Ebenso wie „Trane em Bier“ bei dem Text und Musik von Bernd Suessmilch stammen. „In der hochdeutschen Version lief das Stück schon im Radio – hier die kölsche Fassung – entstanden in Erpel“, kündigte WiSu im Neutor an.<br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 13. Mai 2013 / Text und Foto: Sabine Nitsch</font size>]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=954</comments>
 <pubDate>Tue, 14 May 2013 15:10:42 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wo über dem Rhein die Götter funken]]></title>
 <link>index.php?itemid=952</link>
<description><![CDATA[<b>Volksfest: Hunderttausende feiern am, auf und über dem Fluss die Frühlingsnacht – Unkel taucht Promenade in buntes Licht</b><br />
<br />
<i>Linz/Bonn. </i>Abermillionen goldener Sternschnuppen regneten aus dem wolkenlosen Sternenhimmel über Bonn. Götterfunken explodierten musiksynchron über der Rheinaue und lieferten eine beeindruckende Inszenierung des Mottos von Rhein in Flammen am Siebengebirge, „Götterfunken und Rheingold – Beethoven meets Wagner“ für Hundertausende Feuerwerkfans, die sich am Samstagabend von Linz an rheinabwärts unter dem Zenit tummelten. Die Feuerwerks-Weltmeister von Weco aus Eitorf haben sich für die diesjährige Ausgabe selbst übertroffen.<br />
<i>Kurz vor Erpel ist der Brückenturm in gleißendes Licht getaucht. Am Fuß leuchtet es rot. Zwei Strahler schicken zudem Licht über den Rhein.</i><br />
<br />
Eine halbe Stunde lang zeichneten sie feurige Emotionen in den Nachthimmel, die ahnen ließen, was Beethoven wohl im Sinn hatte, als er „Freude, schöner Götterfunken“ komponierte oder das wohl berühmteste „Tatata-taa“ der Musikgeschichte auf seine Notenblätter bannte. Ein Potpourri, in dem auch Beethovens 9. Sinfonie enthalten war sowie die bombastische Musik von Richard Wagner, bot den musikalischen Rahmen des Höhepunktes von Rhein in Flammen. Rund 120 000 Schaulustige erlebten das große Höhenfeuerwerk in der Bonner Rheinaue. Die Rheinreisenden auf den Schiffen, von denen viele aus der ganzen Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland angereist waren, beobachteten das Spektakel auf ihrem Logenplatz vom Wasser aus.<br />
<br />
Der Rhein-in-Flammen-Tag hatte für viele schon am Nachmittag perfekt begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein bestiegen sie die Schiffe und schipperten gemütlich den Rhein hinauf, vorbei an Burgen und Weinbergen. An den Ufern hatten es sich Tausende Zaungäste bereits bequem gemacht, winkten den Fahrgästen auf den Schiffen zu, packten den Grill aus und testeten mit den Zehen die Wassertemperatur. Die Armada der festlich illuminierten Schiffe drehte vor Bad Hönningen und machte sich um 21.35 in Linz auf, stromabwärts in Richtung Bonn in den Sonnenuntergang zu fahren. Es war der geniale Auftakt einer flammenden Inszenierung, die pünktlich mit Einsetzen der Dunkelheit vor den Toren der Bunten Stadt Linz begann, als das erste Feuerwerk über dem Rheintal explodierte. Linz bot ein Feuerspektakel der Extraklasse, das Tausende am Ufer verfolgten. <b>Weiter ging die Rheinreise vorbei an Erpel, von dessen Ufer das Remagener Feuerwerk abgeschossen wurde. Dort passierte der Schiffskonvoi auch die Visualisierung der berühmten „Brücke von Remagen“: Das Licht zweier Laser-Scheinwerfer, die in den weiß angestrahlten Brückenpfeilern auf beiden Flussseiten untergebracht waren, traf sich über dem Rhein. Zwei weitere Scheinwerfer kreuzten sich in der Höhe. Mit viel Fantasie war so für kurze Zeit die 1945 zerstörte Brücke wiederhergestellt.</b><br />
<br />
Hinter jeder Flussbiegung wurde der Konvoi von einem Höhenfeuerwerk begrüßt. Rund 1000 rot leuchtende Bengalfeuer tauchten gleichzeitig die Uferpromenaden und Sehenswürdigkeiten der Orte Linz, Erpel, Remagen, Unkel, Rheinbreitbach, Bad Honnef, Königswinter und Bonn in mystisches Licht.<br />
<br />
Vor allem Unkel punktete diesmal mit neuen Ideen. Ausgewählte historische Bauwerke an der Uferpromenade waren effektvoll bunt angestrahlt. Im Unkeler Süden überraschten „glühende“ Heißluftballons. Drei Heißluftballons wurden immer wieder per Gasflamme illuminiert und boten ein fantastisches Bild vor dem dunklen Nachthimmel. Dazu gab es noch ein Feuerwerk, das abgeschossen wurde, als das Bad Honnefer schon begann. Die Gäste des Rheinbreitbacher Campingplatzes hatten Feuer angezündet und schwenkten Fackeln, als der Schiffskonvoi vorüberzog.<br />
<br />
Mit kurzer Verspätung begann das Höhenfeuerwerk in Bonn gegen 23.15 Uhr. Die Feuerwerksmusik wurde von Radio Bonn Rhein-Sieg übertragen. <br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 6. Mai 2013</font size>]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=952</comments>
 <pubDate>Sun, 12 May 2013 13:00:08 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[ Bergmesse und Fahrzeugsegnung hoch über dem Rheintal]]></title>
 <link>index.php?itemid=951</link>
<description><![CDATA[Am ersten Sonntag im Mai ist es in Erpel Tradition, den Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Pfarrer Günter Lülsdorf zelebrierte sie 1998 zum ersten Mal auf der Erpeler Ley. Bei strahlendem Sommerwetter waren auch in diesem Jahr wieder viele Gläubige gekommen, darunter etliche Rheinsteig-Wanderer.<br />
<br />
Die weitaus größte Zahl war jedoch mit dem Auto gekommen. Denn zu der Tradition, die Günter Lülsdorf in Erpel begründete, gehört auch eine Fahrzeugsegnung im Anschluss an den Gottesdienst, der von der „Null Uhr Kapell“ seit vielen Jahren musikalisch begleitet wird. Der Ortsausschuss St. Severinus Erpel, der die Bergmesse mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr wieder organisierte, lud anschließend zum „Erzählstündchen“ ein, bei dem auch ein Imbiss und Getränke gereicht wurden. <br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 6. Mai 2013/ Text und Foto: Sabine Nitsch</font size><br />
]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=951</comments>
 <pubDate>Sun, 12 May 2013 12:55:06 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jugend ist das wichtigste Kapital]]></title>
 <link>index.php?itemid=950</link>
<description><![CDATA[<b>Ein neuer Kunstrasenplatz ist das große Ziel des FV Rot-Weiss Erpel, der damit den Nachwuchs im Verein halten will</b><br />
<br />
Der FV Rot-Weiss Erpel hat zwar keinen Kunstrasenplatz, doch die tolle Kameradschaft unter den 190 Vereinsmitgliedern wiegt dieses Manko auf. Darin sind sich die Kicker einig. Trotzdem wünschen sie sich einen modernen Platz und sammeln derzeit Geld, um den Fußballertraum wahr werden zu lassen.<br />
<i>Sie setzen sich für den Kunstrasenplatz ein (von links): Werner Hennecker, Stefan Heck, <br />
Sven Dommermuth, Thomas Siebert, Wolfgang Fröhlich und Harald Langenfeld.</i><br />
<br />
 „Mit einem Tennenplatz gehört man zu einer aussterbenden Spezies, die es sehr schwer hat, Jugendliche im Verein zu halten. Die Verlockung eines Kunstrasenplatzes bei den Nachbarvereinen ist schließlich groß“, sagt Thomas Siebert, zweiter Vorsitzender der Erpeler Fußballer, die sich schon 1919 unter dem Dach des TuS Erpel zum Fußballverein zusammengeschlossen haben. Sie gaben sich den Namen FV Rot-Weiss Erpel. Aus den Anfangsjahren des Vereins ist allerdings wenig überliefert. Nur auf Umwegen und durch persönliche Gespräche war es dem Verein teilweise möglich, Informationen über die ersten Jahre zusammenzutragen.<br />
<br />
„Sicher ist nur, dass Paul Weißenfels, Josef Hornig und Heinrich Ott 1919 den Fußballverein ins Leben riefen“, meint Siebert. Sportgelände war das Plateau der Erpeler Ley, das als Fußballplatz hergerichtet wurde. Trikots wurden meist in Heimarbeit von Müttern genäht. Fußballschuhe trug kaum jemand – die waren zu teuer. Eine Herausforderung war auch die Lage des Platzes. So mancher Ball flog Richtung Rheintal und musste durch eine halsbrecherische Kletteraktion zurück auf den Berg geholt werden. In den 40er-Jahren ruhte das Vereinsleben weitestgehend. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es wieder los. Allerdings musste die französische Besatzungsmacht erst ihr Okay geben, dass der Verein weitergeführt werden durfte.<br />
<br />
Heute spielen beim FV Rot-Weiss Erpel die erste Mannschaft, A-Jugend, B-Jugend, D-Jugend, E-Jugend, F-Jugend, Bambini und Alte Herren. Die Mitgliederzahl wird bald die 200er-Marke erreichen. „Rund 100 Spieler sind im Spielbetrieb, und von den Bambini bis zur A-Jugend können in der SG alle Mannschaften gemeldet werden“, stellt Siebert zufrieden klar. Seit der Saison 2005/06 bilden die Erpeler Kicker eine erfolgreiche Spielgemeinschaft mit dem FC Unkel. Die Jugendabteilung ist das Kapital des Vereins, und die Jugendarbeit liegt der SG Erpel/Unkel besonders am Herzen. „Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche vernünftig betreut und beschäftigt sind. Wir wollen auch die Freude am Sport und der Bewegung vermitteln. Das ist gerade im bewegungsarmen Computerzeitalter sehr wichtig. Unser Motto lautet auch: weg von der Straße“, so Siebert.<br />
<br />
Erfolgreich sind auch die Senioren. Nachdem sie im letzten Jahr den Abstieg aus der C-Klasse abwenden konnten, stehen sie in dieser Saison sogar in der Spitzengruppe. „Jetzt macht sich die gute Jugendarbeit mit etlichen Aufstiegen der letzten Jahre bezahlt, was sich bei den Senioren positiv auswirkt“, ist Siebert überzeugt. Die Alten Herren sind auch ein sehr wichtiger Bestandteil des Vereins. „Viele ehemalige aktive Spieler können ihrem Hobby nachgehen und bringen sich hier aktiv in den Verein ein.“ Ob beim Renovieren, Dämmen oder Streichen des Clubheimes, bei der Jahresaktion (Säuberung des Sportgeländes) oder beim Winzerfeststand in Erpel sind sie sich für keine Arbeit zu schade und helfen dem Verein, wo sie nur können. Auch im Vorstand sind sie rege vertreten.<br />
<br />
Von einem neuen Kunstrasenplatz erhofft sich der FC Erpel im Übrigen auch einen neuen Fußballboom. „Wir planen seit anderthalb Jahren. Durch diverse Projekte wie Patenschaften, Sponsorenlauf, Werbung und ähnliche Aktionenwill der Verein rund 100 000 Euro Eigenkapital für einen Kunstrasen zusammenbekommen, da die Gemeinde keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen kann“, erläutert der Vorstand. <br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 3. Mai 2013 / Text und Foto: Sabine Nitsch</font size><br />
]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=950</comments>
 <pubDate>Sun, 12 May 2013 12:51:32 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Musikalische Freundschaft über Ländergrenzen]]></title>
 <link>index.php?itemid=949</link>
<description><![CDATA[<b>Austausch: 30 Gäste aus Frankreich in Erpel zu Gast – Chöre singen gemeinsam in der St.-Severinus-Kirche</b><br />
<br />
1948 war sicher nicht abzusehen, dass ausgerechnet in der Kriegsgefangenschaft Weichen für eine Freundschaft über Ländergrenzen hinweg gestellt wurden. Mittlerweile pflegen der Erpeler Kirchenchor und der Kirchenchor aus Saint-Ferréol aus dem französischen Departement Hoch-Savoyen ihre Freundschaft seit mehr als 30 Jahren.<br />
<i>Der Kirchenchor aus St. Ferréol in Frankreich besuchte den Erpeler Kirchenchor. <br />
Die Gäste stellten sich zum Gruppenfoto, bevor sie im Rathaus von Cilly Adenauer empfangen wurden.</i><br />
<br />
30 Gäste aus Frankreich besuchten über das Wochenende vier Tage lang den Erpeler Chor und wurden auch von Cilly Adenauer im Rathaus der Alten Herrlichkeit empfangen. Auf dem Kirchplatz gab der französische Chor im Anschluss noch ein Ständchen zusammen mit der Null-Uhr-Kapell, bevor beide Chöre zusammen die Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Severinus mit der Messe brève No. 7 des französischen Komponisten Charles Gounod und deutsch-französischen Chorsätzen sangen. Der Abend klang bei einem Freundschaftsabend im Pfarrheim aus. Der Vorsitzende des Erpeler Chores, Karl-Heinz Paulus, hatte den Grundstein für die lange Freundschaft gelegt. Er war 1948 als Kriegsgefangener auf einem Bauernhof in den französischen Alpen eingesetzt.<br />
<br />
30 Jahre später besuchte er wieder diese Gegend und knüpfte Kontakte zum dortigen Kirchenchor. 1982 machte sich der Erpeler Kirchenchor erstmalig auf den Weg nach Saint-Ferról. Das war der Beginn einer deutsch-französischen Freundschaft, die längst auch auf die beiden Ortsgemeinden übergesprungen ist, was die vielen Gastgeschenke bezeugen, die in beiden Rathäusern an diese Partnerschaft erinnern.<br />
<br />
Die Gastgeber hatten wieder ein umfangreiches Programm für ihre französischen Gäste ausgearbeitet: Sie machten einen Abstecher nach Ahrweiler, besuchten das Adenauerhaus in Rhöndorf und das Freilichtmuseum in Kommern. Im Rahmen der Ortsführung mit Edgar Neustein gingen sie auch zur Mariengrotte und gedachten auf dem Friedhof ihrer verstorbenen Freunde.<br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 30. April 2012 / Text und Foto: Sabine Nitsch</font size><div style="text-align: right"></div>]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=949</comments>
 <pubDate>Sun, 12 May 2013 12:43:30 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Erpeler spielen im eigenen Theater]]></title>
 <link>index.php?itemid=948</link>
<description><![CDATA[<b>Kultur: Verein bereitet die Aufführungen im Tunnel vor – Ärger wegen Bauzaun</b><br />
<br />
Es kann wieder Theater gespielt werden im Erpeler Tunnel. Vom 23. August bis zum 13. September kann Walter Ullrich vom Kleinen Theater Bad Godesberg mit der Landesbühne Rheinland-Pfalz wieder das Stück „Die Brücke“ inszenieren. Die Kartennachfrage ist bereits gut. Sogar aus Erfurt kommen Bestellungen.<br />
<i>Der Verein „ad Erpelle“ rüstet sich für die Vorstellungen. Edgar Neustein öffnet schon einmal die Türe zum Tunneleingang in Erpel.</i><br />
<br />
Im vergangenen August hat der Verein „ad Erpelle“ den Eisenbahntunnel hinter den Türmen der ehemaligen Ludendorffbrücke bekanntlich für einen Euro von der Deutschen Bahn gekauft. Der Grund: Die Bahn wollte den Tunnel nicht weiter für die Theateraufführungen verpachten. Doch nun kann es weitergehen: „Die Vermessung ist durchgeführt, sodass wir jetzt als Eigentümer auch im Grundbuch stehen“, gab der Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins, Edgar Neustein, in der Jahreshauptversammlung bekannt.<br />
<br />
Den Kartenpreis muss man allerdings um einen Euro anheben, da das Kleine Theater keine Förderung mehr erhält. Diese Mehreinnahmen und die durch den Kauf des Tunnels entfallende Pacht in Höhe von 3600 Euro, bekommt die Landesbühne. „Sonst können die den Aufwand nicht mehr leisten“, erklärte Neustein. „Leider ist unser Antrag, die Theateraufführungen in den Kultursommer Rheinland-Pfalz aufzunehmen, abgelehnt worden“, bedauerte er.<br />
<br />
Das Team „Ant!form“ aus Königswinter, das mit der „Aktion 2T“ im August in den Brückentürmen zu Gast ist, hatte da mehr Glück. „Es wird gefördert, was unseren Verein mit entlastet“, teilte der Vorsitzende mit.<br />
<br />
Als Eigentümer der ungewöhnlichen Kulturstätte kann „ad Erpelle“ jetzt auch eine feste Zuschauertribüne anschaffen. Rund 19.000 Euro wird sie kosten. Doch die Investition lohnt sich, denn für die ehrenamtlich aktiven Mitglieder war es eine Mammutaufgabe, die Tribünen auf- und abzubauen. „Die Gemeinde Vettelschoß hat uns 25 Bühnenelemente aus ihrem Altbestand geschenkt, wodurch die Finanzierung möglich wurde“, hob Neustein hervor. Zwecks Finanzierung will der Verein jetzt auch „Stuhlpatenschaften“ anbieten: „Für 100 Euro kann der Pate seinen Platz bei einer der Aufführungen kostenlos nutzen“, erläuterte Neustein die Idee.<br />
<br />
Verstimmt reagierte er darauf, dass der Bauzaun, der den Bereich am Fuß der Brückentürme sichert, nicht verschwindet. Kreisverwaltung und Gemeinde haben diesem Wunsch aus Sicherheitsgründen eine Absage erteilt. Immer wieder lösen sich Steine aus den Türmen, die die Gemeinde Ende der 90er-Jahre, als Neustein Ortsbürgermeister war, für eine Mark gekauft hat. Mittlerweile wächst die Kritik am Kauf der Immobilie. Denn die Sanierung der Türme dürfte mehrere 100.000 Euro kosten.<br />
<br />
„Der Erwerb des Tunnels samt des Geländes bis zur Bahnlinie wie auch der Kauf der Brückentürme war richtig. Aber was sich heute in Erpel abspielt, dazu sage ich nichts“, meinte Neustein gegenüber der Presse. Er versucht nun, Kulturstaatsminister Bernd Neumann als Schirmherrn zu gewinnen. Es sei wichtig, eine einflussreiche Persönlichkeit auf den Zustand der Brückentürme aufmerksam zu machen, damit man auch in Mainz und Berlin erkenne, dass man den Erhalt des geschichtsträchtigen Denkmals nicht der Gemeinde allein überlassen könne. <br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 29. April 2013 / Text: Sabine Nitsch / Foto: Creativ</font size>]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=948</comments>
 <pubDate>Sun, 12 May 2013 12:40:52 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[ Neuer Schulleiter ist begeistert vom ehrenamtlichen Engagement]]></title>
 <link>index.php?itemid=947</link>
<description><![CDATA[<b>Bildung: Jens Heinroth, Nachfolger von Josef Rönn, zieht eine erste Bilanz</b><br />
<br />
Seit Anfang des Schuljahres ist Jens Heinroth neuer Leiter der Erpeler St.-Johannes-Grundschule. Der 44-Jährige hat die Nachfolge von Josef Rönn angetreten, der in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet wurde. Jetzt zieht Heinroth eine erste Bilanz. Und die fällt ausnehmend positiv aus.<br />
<i>Jens Heinroth fühlt sich wohl in Erpel</i><br />
<br />
 „Ich habe eine perfekt geführte Schule übernommen. Es gibt ein engagiertes, kompetentes Lehrerkollegium. Die Eltern sind unglaublich engagiert. Der Förderverein und der Schulelternbeirat sind sehr aktiv“, erklärt er. Für ihn geht es deshalb vor allem darum, die Schule, die in der Region einen sehr guten Ruf genießt, so weiterzuführen. Dabei bekommt er Unterstützung von allen Seiten. „Ich kann mich jederzeit an Josef Rönn wenden, der mir mit Rat und auch Tat zur Seite steht. Er kommt sogar vorbei, wenn Not am Mann ist“, sagt Heinroth. Auch für Ex-Lehrerkollegen ist es selbstverständlich einzuspringen, wenn zum Beispiel Lehrer krank werden. „Es ist eine tolle Gemeinschaft. Sogar die Eltern packen mit an. Es fällt auf, dass sie sich auch interessieren und sich für den Schulerfolg der Kinder einsetzen. Und, wenn hier zum Beispiel zur Frühjahrsaktion aufgerufen wird, kommen ganz selbstverständlich 20 bis 30 Leute, um zu helfen“, meint der neue Schulleiter, und die Verwunderung über so viel ehrenamtliches Engagement ist ihm immer noch anzusehen. Auch der Draht zur Gemeinde sei sehr gut. „Wenn man was braucht, ist das nur ein Anruf. Die Wege sind bemerkenswert kurz.“<br />
<br />
Das kennt er auch anders. Heinroth kommt aus Rhöndorf. Er studierte Grundschulpädagogik, Theologie und Sport in Koblenz. Sein Referendariat absolvierte er in Kuhsel. 13 Jahre lang arbeitete er an einer Schwerpunktschule in Koblenz im sozialen Brennpunkt. „Dort musste das Kollegium eng zusammenarbeiten. Die Klassentüren standen offen. Zwei bis drei Lehrer und pädagogische Fachkräfte waren in einer Klasse“, erzählt er. 20 Lehrer plus Ganztagskräfte waren im Einsatz. Die Wege zur Verwaltung waren komplizierter und manchmal lang.<br />
<br />
In Erpel besuchen 92 Kinder die Schule. Es gibt sieben Lehrkräfte. Die Welt ist eine andere und vor allem irgendwie noch in Ordnung. Seine bisherige Schule war Ganztagsschule (GTS). „In Erpel sind wir zwar keine GTS. Aber wir bieten eine Betreuung bis 15 Uhr. 50 Kinder nutzen sie. Das Besondere dabei ist, dass die Eltern die Kinder nachmittags abholen können, wann sie möchten.“ Zum Beispiel, weil sie Sportvereine besuchen oder zum Geburtstag eingeladen sind oder die Eltern einfach früher freihaben. Derzeit, so habe eine Umfrage unter den Eltern ergeben, werde keine GTS gewünscht. „Sollte sich das ändern, sind wir dafür aber aufgeschlossen.“<br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 27. April 2013 / Text und Foto: Sabine Nitsch</font size>]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=947</comments>
 <pubDate>Sun, 12 May 2013 12:33:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Eigeninitiative: Jugend säubert Ufer]]></title>
 <link>index.php?itemid=946</link>
<description><![CDATA[<b>Tatkraft: Erpeler fanden Autoreifen und Fahrradteile</b><br />
<br />
Vor dem Vergnügen steht bekanntlich die Arbeit. Diese alte Weisheit haben auch Erpeler Jugendliche ernst genommen und am Wochenende das Rheinufer bis nach Heister gesäubert – freiwillig und in Eigeninitiative. „Wir alle haben die Verantwortung für unser Umfeld. Da muss man auch dafür sorgen, dass es in Ordnung bleibt und selbst mit anpacken“, geben die Jugendlichen, von denen die meisten noch zur Schule gehen, als Grund für die Aktion am Sonntagnachmittag an.<br />
<br />
<i>Den ganzen Sonntagnachmittag säuberten die Jugendlichen das Erpeler Rheinufer</i><br />
<br />
„Wir sind im Sommer hier oft am Rhein. Beim Spazierengehen mit dem Hund haben wir gesehen, wie verdreckt nach dem Hochwasser und dem Winter alles ist. Wir haben unsere Freunde informiert, und die waren sofort bereit, mit anzupacken“, erzählen Julius Diedenhofen und Bastian Kenn, wie sie zusammen mit Martin Diedenhofen auf die Idee zu der Aktion kamen. Mit Mülltüten, Grillzangen, die zum Müllsammeln zweckentfremdet wurden, und Gummihandschuhen bewaffnet, kroch der Freundeskreis durch das Gebüsch am Rhein, um auch das letzte Stückchen Plastikmüll oder Styropor einzusammeln. Sogar Autoreifen, Bierfässchen, Plastikschüsseln und Fahrradreste kamen zum Vorschein.<br />
<br />
Bürgermeisterin Cilly Adenauer war von so viel freiwilligem bürgerschaftlichem Engagement restlos aus dem Häuschen. „Das hab ich ja noch nie erlebt. Die haben mich angerufen, ob sie das tun dürfen. Das ist ja so toll. Ich freue mich riesig“, sagte sie der Rhein-Zeitung. Die Gemeindechefin sorgte sofort dafür, dass der Bauhof den eingesammelten Müll entsorgt. Erpel kommt natürlich für diese Kosten auf. „Wir trennen den Müll natürlich vorher“, sagen die Jugendlichen, als wäre das selbstverständlich. Nach der stundenlangen Arbeit belohnte sich die Gruppe mit einem zünftigen Grillfest.<br />
<br />
<font size=1>Rhein-Zeitung vom 18. April 2013 / Text und Foto: Sabine Nitsch</font size>]]></description>
 <category>Presse</category>
<comments>index.php?itemid=946</comments>
 <pubDate>Sun, 12 May 2013 12:27:18 +0200</pubDate>
</item>
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