Bekannte Weinbergslagen rund um "Entenhausen"
Leo Klevenhaus /Bonner Rundschau vom 17. September 2007

35 farbenprächtige Gruppen und Wagen begeisterten mehrere tausend Festbesucher

Volltreffer! Seit Jahren zeichnet Bernd Walbrück vom Verein "Freunde des Erpeler Weinfestes" verantwortlich für den stets sehenswerten Blumenkorso am Weinfest-Sonntag. Schon immer ein Magnet, lockte der farbenprächtige Umzug durch das ebenso farbenprächtige, singende und schunkelnde Erpel dieses Mal mehrere tausend Besucher an. Sie waren begeistert von dem, was ihnen in Form von 35 Gruppen und Wagen präsentiert worden ist.


Der "Unkeler Sonnenberg" gehört zu einer der insgesamt sechs bekannten Weinbergslagen zwischen Rhöndorf und Leutesdorf, im Blumenkorso von Erpel treffend dargestellt


Die Ritter der St. Johannes Grundschule Erpel zählten zur Gruppe, die den Bad Hönninger Schlossberg als bekannte Weinbergslage darstellte


Als "weinselige" Teufelchen präsentierten sich die Kleinsten vom Gemeindekindergarten Regenbogenland im Blumenkorso

Rund um Erpel, rund um Entenhausen, dem Hammerdorf, gibt es bekannt gute Weinbergslagen. Mit Festwagen, für deren Gestaltung insgesamt 50.000 Blumen verarbeitet worden sind, und dazu passenden Fußgruppen, unter ihnen Scharen von Erpeler Kindern im Vorschul- und Schulalter, brachten mit den namhaften Weinbergslagen Rhöndorfer Drachenfels, Unkeler Sonnenberg, Bad Hönninger Schlossberg, Rheinbrohler Römerberg, Hammersteiner Hölle und Leutesdorfer Gartenlay den schaulustigen Weinfreunden die Schönheiten des Abschnittes "Unterer Mittelrhein" näher.


Der zweite Teil des Blumenkorsos ließ unter dem Motto "Wir waren dabei!" noch einmal das Geschehen in den vergangenen Wochen rund um das Hammerdorf Entenhausen wach werden.


Sonne am Himmel und Sonnenkinder im Blumenkorso: Mehrere tausend Weinfestbesucher zeigten sich am Sonntagnachmittag vollauf begeistert.


Zum Rheinbrohler Römerberg gehörte diese schmucke Kindergruppe der St. Johannes Grundschule Erpel. Da gab es viel Beifall.


Begeistert vom Festwetter, vom riesigen Besuch, von der tollen, rheinischen Fröhlichkeit zeigte sich Weinkönigin Heike I. (Scholl) in der mit vielen Blumen gestalteten Königskrone


Donald und Daisy, ein schönes Paar, erinnerte mit vielen anderen an die Tage, in denen Erpel Entenhausen wurde. Der Hammerdorf-Wettbewerb war eine tolle Sache!

Drei Motivwagen nebst Fußgruppen ließen die für viele Erpeler unvergesslichen Ereignisse aufleben, die sich während des SWR-Wettbewerbs zugetragen hatten. Weingott Bacchus und Weinkönigin Heike I. nebst Prinzessinnen blickten von ihren blumenreichen Prunkwagen vergnügt auf das muntere Treiben von Dagobert und Donald Duck nebst großem Geleit. Der Zug war ein Spiegelbild dessen, was sich im "Mitmachdorf" Erpel das runde Jahr über abgespielt hat. Freude überkam auch die Jubiläumsweinköniginnen von 1957, Billa I., und von 1982, Anja I., denen jetzt, entgegen früherer Zeiten, ein wunderschöner Festwagen zur Verfügung stand.

Im fröhlichen Weindorf am Fuße der Erpeler Ley können sich, nachdem mit dem Bürgerdämmerschoppen auch der vierte Festtag bei zünftiger Musik der "Lau-Sitzer" glanzvoll über die Bühne gegangen ist, alle Verantwortlichen sowie Standbetreiber, allen voran der Vorsitzende der "Freunde des Erpeler Weinfestes", Werner Henneker, aber auch Ortsbürgermeister Edgar Neustein, mit berechtigtem Stolz zurücklehnen und sagen: "Das war wieder eine gelungene Sache!"

Text und Fotos: Leo Klevenhaus